Exterior Design - 21. Oktober 2018
So machen Sie Ihren Garten „winterfit“

Auch wenn es die derzeit so milden Temperaturen nicht vermuten lassen: Der Winter naht mit Riesenschritten.

Wer den eigenen Garten auch im kommenden Frühjahr von Anfang an schön und gepflegt erleben möchte, sollte sich so langsam an die Arbeit machen. Denn es gibt einige einfache, aber sehr wichtige Maßnahmen, um den eigenen Garten so richtig winterfest zu machen.

Der wichtigste Punkt lautet:  Schneiden, schneiden, schneiden! Verpassen Sie den Pflanzen in Ihrem Garten vor der kalten Jahreszeit nochmals einen „Kurzhaarschnitt“. Dabei ist es völlig egal, ob Sie sich selbst an diesen Arbeitsschritt wagen oder einem Gärtner-Profi vertrauen. Hauptsache, die Sträucher und Bäume werden fachgerecht zurückgestutzt, damit sie   in den Wintermonaten ruhen und sodann wieder kraftvoll und gesund austreiben können.  Nicht winterfeste Pflanzen können entweder durch geeignete Hilfsmittel (Laubansammlungen, Vliesüberdeckungen oder Ähnliches) geschützt oder in ein geeignetes Winterquartier gebracht werden.

Der Trick mit dem Gummiball

Doch nicht nur die Pflanzen selbst sollten bestmöglich auf den Winter vorbereitet werden. Selbiges gilt auch für die anderen dekorativen Elemente des Gartens. Dass die Gartenmöbel nach einem intensiven Reinigungsvorgang an einen geschützten und trockenen Ort gebracht werden sollten, ist dabei vermutlich eine Binsenweisheit. Ganz im Gegensatz zur Tatsache, dass etwa auch Gartengewässer wie Schwimmbecken oder Teiche winterfest gemacht werden sollten. Das gilt besonders für Gewässer, in denen Fische leben. Denn diese müssen vor Frost geschützt werden, damit sie nicht sterben. Ein Teil des von Fischen bewohnten Gewässers muss immer eisfrei bleiben.

Doch der Reihe nach: Zunächst sollten alle Äste, Zweige und Blätter aus dem Wasser entfernt werden. Beim nächsten Arbeitsschritt hängt es stark vom Material des Beckens ab. Während bei Gewässern mit einem Kunststoffbecken das sich ausdehnende Eis wenig Probleme bereitet, können    Betonbecken genau dadurch erheblichen Schaden nehmen. Hier gibt es einen ebenso einfachen, wie effizienten Trick:  Wer einen Gummiball oder ein Stück Holz in den Teich gibt, bevor er zufriert, schafft eine Art Puffer für das Eis. Das flexible Material fängt einen Teil der Energie auf, die durch die Ausdehnung des Eises entsteht, und verhindert so, dass sich an den Rändern des Betonbeckens Risse bilden. Eine Abdeckung kann   darüber hinaus gewährleisten, dass die Wassertemperatur gar nicht bis in den Gefrierbereich abfallen kann.

Und ein letzter Tipp: Reinigung ist Trumpf, vor allem vor dem Winter. Das gilt nicht zuletzt für Umrandungen und Platten aus Stein, Metall oder Holz, die etwa Wasserbecken oder Wege säumen. Wer hier bereits vor dem strengen Frost dafür sorgt, dass der Schmutz entfernt ist, wird in der folgenden Saison umso mehr Freude daran haben.