Exterior Design - 16. Dezember 2018
Sicherheit als oberstes Ziel

Schutzwall und gleichzeitig das Aushängeschild eines Gebäudes: Tore und Zäune sind heute weit mehr als nur eine Grundstücksabgrenzung.

So ausgeklügelt ein Überwachungssystem und so sicher Türen und Fenster auch sein mögen – die ersten Hindernisse, die Langfinger überwinden müssen, sind immer noch der Zaun und das Tor. Das mag banal klingen, doch Einbruchexperten erinnern wieder daran, dass die besten Schutzmaßnahmen gegen Diebe gar nicht so aufwändig sein müssen.

Ein Grundstück sollte im Idealfall also von einem massiven, möglichst hohen Zaun umgeben sein, der keine Möglichkeit zum Klettern gibt. Wichtig ist dabei, dass ein Zaun nicht zum Sichtschutz für die Einbrecher wird. Aus diesem Grund sind dichte Hecken als Einfriedung nicht zu empfehlen, eine bessere Lösung sind blickdurchlässige Einfriedungen. Ob Stahl, Glas oder Holz –  die Auswahl an Materialien ist hier vielfältig und lässt sich leicht an das architektonische Konzept eines Gebäudes anpassen. So haben ungebetene Gäste keinen Sichtschutz und gebetene Gäste auch niemals ein Gefühl des Eingesperrtseins.  Ganz im Gegenteil:  Wenn die gesamte Gartenarchitektur (beispielsweise ein Pavillon oder eine Laube) und die Gartenaccessoires (Beete, Bänke …) in Einklang gebracht sind, entsteht die Wirkung eines Wohnbereichs im Freien. Vor allem in der warmen Jahreszeit ist das ein subjektiver Gewinn an Lebensqualität.

Zaun, Tor und Schloss im Einklang

Ebenfalls in Einklang mit der Umzäunung sollten die Tore sein: Schiebetore, Tore mit elektrischem Antrieb oder einzelne Zugänge … die Auswahl ist groß, doch auch hier sollte Qualität oberstes Gebot sein. Legen Sie Wert darauf, dass die Mauerbefestigungen und einbetonierten Pfeiler eine größtmögliche Stabilität gewährleisten bzw. die Tore an den Scharnieren nicht einfach aus den Angeln gehoben werden können. Der Vorteil elektronischer Tore liegt vor allem in den digitalen Steuerungsmöglichkeiten bzw. der Koppelung an ein Alarm-/Überwachungssystem. Jedoch ist die Wartung unter Umständen kostenintensiver.  Und eine Schwachstelle haben selbst die höchsten Zäune und Tore: das Schloss!  Die beste Anlage hilft nichts, wenn genau hier gespart wird – und das Schloss in Nullkommanichts geknackt ist. Lassen Sie sich also intensiv beraten, was die bestmögliche Lösung ist. Denn wie für ein Haus gilt heute wie schon einst für eine gut gesicherte Burg: Hat ein Dieb Pech gehabt und scheitert, dann freuen sich die Bewohner!