Interior Design - 6. März 2017
LED boomt: Es werde Licht im neuen Eigenheim

Planung ist das A und O beim Bau des neuen Eigenheims, um sich später wohlzufühlen in den eigenen vier Wänden. Umso wichtiger ist es, sich  im Zuge der Wohnplanung Gedanken für die richtige Beleuchtung zu machen. Mit LED-Lampen lassen sich da ganz besondere Akzente setzen.

Die Grundfrage einer guten Lichtplanung bzw. architektonischen Gestaltung von Räumen ist: Wie viel Licht wird zu welchem Zweck an welchem Platz gebraucht? Schließlich ist nicht jeder Raum für ein- und denselben Zweck gedacht. Wir arbeiten, essen, schlafen – je schlichtweg – leben ganz unterschiedlich in den jeweiligen Räumen unseres Eigenheims bzw. Bereichen eines Raumes.

In den einzelnen Raumzonen wird das Licht also zur jeweiligen Grund- oder Akzentbeleuchtung eingesetzt, es dient der Orientierung und betont schöne Details der Architektur. Beleuchtung gliedert somit den Raum, schafft Stimmungen und lenkt gleichzeitig den Blick des Betrachters auf bestimmte Details.

Drei Funktionen einer optimal strukturierten Raumbeleuchtung

Die Grundbeleuchtung: Umgangssprachlich auch „Raumlicht“ genannt, dient diese zur Orientierung im Raum. Dabei sollten die Leuchten ihr Licht entweder nach oben zur Decke oder gleichmäßig nach allen Seiten verteilen. Kann das Raumlicht gedimmt werden, bietet das die Möglichkeit, vom behaglichen Lichtschein bis hin zum hellen „Putzlicht“ dem Raum die jeweils gewünschte Atmosphäre zu verleihen.

Das Zonenlicht: Auch „Platzbeleuchtung“ genannt, wird das Licht auf einen bestimmten Punkt gerichtet – also beispielsweise auf den Esstisch, die Küchen-Armaturen oder eine Leseecke. Dabei kommen am besten Spots zum Einsatz, über einer gemütlichen Ecke darf es  aber auch mal eine klassische Pendelleuchte sein.

Das Stimmungslicht: Dieses ist das eigentliche „Geheimmittel“, um einem Raum bestimmte Akzente zu verleihen. Damit lassen sich ganze Wände in unterschiedliche Farben tauchen, Bilder oder architektonische Hingucker werden „ins rechte Licht“ gerückt bzw. bauliche Eigenheiten richtiggehend inszeniert. Einbaustrahler aus dem Boden sind dabei ebenso möglich wie in das Mobilar eingebaute Leuchten – der Fantasie bei der Planung sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist allerdings ein Einsatz mit Maß und Ziel ebenso wie eine intensive Planungsberatung. Denn die Experten eines Beleuchtungsstudios können bestimmte Szenarien heutzutage in Computersimulationen  darstellen.

Warum LED-Lampen? Die Vorteile in der Raumplanung

Leuchtdioden (kurz LED von englisch „light-emitting diode“/ „lichtemittierende Diode“) liegen im Trend und werden längst nicht mehr nur zur Akzentbeleuchtung in Büros eingesetzt. Sogar die Beleuchtung ganzer Straßenzüge und Wohnviertel ist mittlerweile möglich, doch auch in der modernen und  „heimeligen“ Licht-Raum-Gestaltung kommen „LED“ immer mehr zum Einsatz. Denn die Halbleiter-Technologie dieser Leuchtdioden bietet viele, (wohn-)alltagstaugliche Vorteile: Allen voran überzeugen die optimale Lichtgestaltung. Ob weißes oder farbiges Licht – die Farbwiedergabe ist ebenso hochgradig wie die Steuerung ohne jeweilige Qualitätsverluste. Die kompakte Bauform ermöglicht zudem ein flexibles Design,   etwa im Zusammenspiel mit baulichen Besonderheiten und der Gestaltung des Mobiliars.

Doch vor allem die Technologie und die Wirtschaftlichkeit von LED sind die entscheidenden Faktoren, um sich für diese Beleuchtungstechnologie zu entscheiden. Denn Leuchtdioden überzeugen einerseits durch ihre lange Lebensdauer in Verbindung mit geringem Wartungsaufwand. Andererseits lassen sich LED  stufenlos dimmen, sind energiesparend und ohne gesundheitsgefährdende Stoffe produziert. Insofern ist der Einsatz von LED in der Raumplanung ein entscheidender Schritt zum kostensparenden und umweltfreundlichen Wohnen.

Innen wie außen lassen sich mit LED-Licht ganz  neue Akzente setzen.