Exterior Design - 10. Juni 2018
Im Außenbereich Atmosphäre schaffen

Im Außenbereich Atmosphäre schaffen

Terrasse und Garten werden immer mehr zum zweiten Wohnzimmer. Neben entsprechenden Möbeln gehört auch eine stimmungsvolle Außenbeleuchtung dazu. Diese sollte im besten Fall nicht nur energiesparend sein, sondern auch für Sicherheit sorgen.

Kerzen oder Windlichter sind zwar sehr romantisch im Freien, doch für eine dauerhafte Außenbeleuchtung kommt man um elektrische Leuchten nicht herum. Nur sie garantieren auf Knopfdruck ausreichend Licht und bieten eine Vielzahl an unterschiedlichen Designs und Einsatzmöglichkeiten. Nachteil: Es müssen im Garten bis zu jeder Leuchte auch ein Stromkabel oder zumindest Kabelschächte für ein späteres Installieren verlegt werden. Dabei sollten die Leitungen etwa 60 cm tief in der Erde liegen. So sind sie vor Spaten und Schaufel sicher.

Als Leuchtmittel kommen bei Gartenleuchten neben Halogen- und Energiesparlampen immer häufiger auch LEDs zum Einsatz. Ihr Vorteil: Sie halten länger und sind äußerst stromsparend. Bei einer dekorativen Beleuchtung, die an Winterabenden gern mal länger brennt, kann sich der Umstand schnell auch bei der Stromrechnung bemerkbar machen.

Als sparsames Leuchtmittel sind LEDs auch in Solarleuchten verbaut. Es gibt sie von der Lampion Form bis zum klassischen Gartenstrahler in vielen Varianten. Mit wenigen Stunden Sonnenlicht tagsüber beleuchten sie nachts bis zu 13 Stunden den Garten. So sind sie völlig unabhängig von einer festen Stromquelle. Nachteil: Die meisten Solarleuchten verfügen immer noch über eine spärliche Lichtausbeute. So kann der Garten eventuell in fahles Licht getaucht sein, da die Leistung der Leuchten zu gering ist. Man sollte darum vorab einzelne Leuchten ausprobieren, bevor man das gesamte Beleuchtungskonzept im Garten auf Solar aufbaut.

Strahler für einzelne Pflanzen

Wer einen prächtigen Baum oder schöne Rasenflächen im Garten hat, sollte neben dem Essplatz auch diese Bereiche beleuchten, am besten mit entsprechenden Gartenstrahlern. Mit dem nach oben gerichteten Licht eines Spots werden die Pflanzen zu natürlichen Kunstwerken, denn durch das zielgerichtete Licht wird nur die einzelne Pflanze angeleuchtet. Praktisch sind vor allem Strahler oder Scheinwerfer, die nicht fest installiert sind, sondern sich auf einfache Art und Weise verstellen lassen. So ist es möglich, immer wieder neue Elemente des Gartens hervorzuheben oder die Aufmerksamkeit auf blühende Sträucher zu lenken.

Licht für den Weg

Wegeleuchten übernehmen im Garten gleich mehrere Aufgaben. In erster Linie sollen sie Wege ausreichend beleuchten, damit man nicht stolpert und Hindernisse oder Stufen nicht übersieht. Dafür eignen sich mehrere Leuchten in kurzen Abständen, um so eine ausreichende Beleuchtung über die gesamte Fläche zu sichern und zu starke Hell-Dunkel-Kontraste zu vermeiden. Zugleich strukturieren sie den Garten.

Durch ihr Licht und durch die Staffelung von mehreren Leuchten vermitteln Wegeleuchten oft erst die Größe eines Gartens. Es gibt sie zumeist als Poller- oder Sockelleuchten bis maximal 1,5 Meter Höhe. Dabei sind sie so gebaut, dass sie ihr Licht direkt auf den Boden richten und nicht nach oben blenden.