Interior Design - 1. Dezember 2019
Ein kleines Einmaleins der Raumgestaltung

Sich in den eigenen vier Wänden so richtig zu Hause fühlen: Das wollen wohl alle Menschen, die auf Wohnlichkeit Wert legen. Die richtige Einrichtung kann dabei den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Ob es die Wahl der richtigen Böden ist oder ob es persönlich abgestimmte Möbel sind, ob Heimtextilien nach Maß oder passende Dekorationen – wenn es ums Wohlfühlen im Eigenheim geht, sind der Kreativität  keine Grenzen gesetzt. Aber welche Materialien sind für welchen Raum am besten geeignet? Und wie kann ein bestimmter Raum am effektivsten geplant werden? In diesen Weiten der Einrichtungsmöglichkeiten kann der eine oder andere schon mal den Überblick verlieren.

Der richtige Boden unter den Füßen

Welcher Bodenbelag ist der richtige für die eigenen vier Wände? Diese zentrale Frage ist tatsächlich nicht immer so einfach und schnell zu beantworten. Von einem ästhetischen Blickwinkel sollte der Boden zum Gesamtkonzept des restlichen Raumes passen. Dabei sollten auch die Voraussetzungen, die der Raum mit sich bringt, nicht außer Acht gelassen werden. Dunkle Farben beispielsweise wirken zwar elegant und sehen gut aus, sind aber vor allem in lichtdurchfluteten Räumen zu empfehlen. Die Entscheidung hängt aber auch von der Verwendungsart des besagten Raumes ab. Während der beliebte Parkettboden für Schlaf- und Wohnzimmer bestens geeignet ist, können Fliesen-Böden für ein angenehmes und hygienisches Raumklima in Bad oder Küche sorgen. Aber auch Laminat, Teppichboden oder Beläge aus natürlichen Materialien wie Bambus oder Kork sind möglich. Wer den richtigen Boden für die eigenen Bedürfnisse und den persönlichen Geschmack finden will, wendet sich am besten früh genug an den Experten.

Die Trends bei den Möbeln
Auch in puncto Möbel sind den Wünschen kaum Grenzen gesetzt. Dabei kommen immer wieder neue Trends auf den Markt, von denen sich der Amateur-Einrichter inspirieren lassen kann. Besonders gefragt sind zur Zeit die Kombinationen zwischen warmer Wohlfühl-Atmosphäre und strenger Ästhetik, auch „Japandi“ genannt. Aber auch der „Vintage“-Stil ist keineswegs alt geworden.

Abseits der Ästhetik-Frage ist auch  die Nutzbarkeit des Raums für die Möbelwahl ausschlaggebend. Bei der bestmöglichen Raumaufteilung kann auch hier der Experte wichtige, platzsparende Inputs liefern. Eine frühzeitige Beratung zahlt sich aus!

Das Deko-ABC

Beim Thema Dekorationen kann weitgehend frei und kreativ nach den eigenen Vorlieben  experimentiert werden. Für diejenigen, die sich allerdings nach Leitsätzen sehnen, gibt es hier ein paar ungeschriebene Gestaltungsregeln, mit denen man nichts falsch machen kann.

Bei Heimdekorationen gilt vor allem: Die richtige Mischung macht’s! Nicht schüchtern sein, sondern  ruhig Altes mit Neuem, Dunkles mit Hellem und Eckiges mit Rundem mischen. Denn Kontraste geben einem Raum erst die richtige Ausgeglichenheit. Besonders wichtig für das Wohlfühl-Gefühl sind kleine Accessoires. Wilde Topfpflanzen, selbstgebastelte Einzelstücke und bunt gemischte Fotografien sind immer ein Hingucker. Es gilt: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile, weshalb solche Accessoires am besten bewusst gemeinsam platziert werden. Kombinationen von drei einzelnen Elementen sind dabei für das Auge besonders ansprechend. Auch warme Elemente geben einem Raum ein Gefühl der Behaglichkeit: Sparen Sie deshalb nicht mit kuscheligen Decken, Kissen oder Vorhängen.