Exterior Design - 19. April 2020
Das ganz persönliche Garten-Paradies

Besonders in dieser schwierigen Zeit der Coronavirus-Pandemie wird der eigene Garten bzw. das heimische Grün besonders wichtig. Viel Zeit zu Hause und ein prächtiges Wetter laden derzeit förmlich zum „Garteln“ ein. Hier ein paar Tipps, wie Sie – auch mit Hilfe von Experten –  Ihren Garten in Schuss bringen  können.

Ein schöner, gepflegter Garten tut nicht nur den Augen gut, sondern in diesen Zeiten auch der Seele. Denn das „Garteln“ kann nicht nur die Zeit daheim überbrücken und als fantastische Freizeitaktivität herhalten, sondern trägt – einen Gemüse- bzw. Kräutergarten vorausgesetzt – auch wortwörtlich Früchte.

Der eigene Garten – eine  grasgrüne Oase

Doch was ist jetzt um diese Jahreszeit eigentlich genau zu tun? Der April eignet sich perfekt für die Neugestaltung eines Gartens. Verschiedene Bäume lassen sich am besten in diesem Monat pflanzen, und auch empfindliche Pflanzen können nun vom geschützten Topf in den Garten umgesetzt werden. Zudem kann mit dem Rückschnitt verschiedener Bäume und Sträucher begonnen werden. Dabei gilt allerdings: Jede Pflanze hat ihre eigenen Ansprüche. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, wann welche Sträucher am besten gestutzt werden, der informiert sich am besten  beim Experten – und zwar in Zeiten wie diesen am besten zunächst telefonisch.

Im April können des Weiteren bereits erste Gemüse- und Kräuterbeete angelegt werden. Ob Salate, Brokkoli, Wurzelpetersilie oder Frühkartoffeln, sie alle können jetzt schon in den Gemüsegarten.

Ein rundum gesunder Rasen

Wer seinen Garten auf Vordermann bringen möchte oder eine Gartenumstrukturierung vorhat, kommt natürlich auch am Thema Rasen nicht vorbei. Allgemein gilt: Der April ist der perfekte Monat, um dem Rasen Luft und Platz zu verschaffen, damit dieser sich frei entfalten und gut wachsen kann.

Dabei stellt sich manchen Hobbygärtnern aber die Frage: Soll es nun ein selbst ausgesäter Rasen oder doch lieber ein Rollrasen sein? Beide Varianten haben ihre Vorteile. Der größte Vorteil eines Rollrasens liegt darin, dass er schon nach wenigen (also drei bis vier) Wochen rundum benutzbar ist. Der Saatrasen hingegen braucht bis zu drei Monate, bis er sich uneingeschränkt betreten lässt. Zudem ist der Rollrasen sofort gleichmäßig schön und satt bewachsen. Das große Plus beim selbst ausgesäten Rasen ist hingegen der geringere Preis im Vergleich zum Rollrasen, der vom Experten vorbereitet und richtig zugeschnitten wird. Bei beiden Rasenvarianten ist jedoch die richtige Vorbereitung nicht zu unterschätzen: Damit der Rasen richtig anwachsen kann, muss der Untergrund vorher gereinigt, gelockert und geebnet werden. Experten wissen hier am besten Bescheid.

Sonnenschutz kreativ nutzen

Während die Sonne schön langsam damit beginnt, den Garten bunt erblühen zu lassen, ist es umso wichtiger, schattige Plätzchen in die Gartenplanung miteinzubeziehen. Bei einem guten

Buch oder einer frischen Zitronenlimonade im Garten die Seele baumeln lassen – das geht nur mit dem richtigen Sonnenschutz. Markisen und andere Beschattungen (etwa Pergolen) sollten deshalb bei der Gartenplanung keinesfalls vergessen werden.  Markisen und andere Beschattungssysteme   können je nach Bedarf und Geschmack in verschiedensten Formen und Farben oder Materialien installiert werden. Qualitativ hochwertige Konzepte sind mittlerweile auch sehr windresistent.

Zur perfekten Gestaltung des „natürlichen Wohnzimmers“ können auch hochwertige und zum Gesamtkonzept des Gartens passende Fliesen bzw. Natursteinböden, Geländer und Markisen beitragen. Sie verleihen dem Garten das gewisse Etwas und sorgen für ein Urlaubsgefühl „in den eigenen vier Gartenwänden“.  Holz erfreut sich beispielsweise als natürlicher Rohstoff gerade bei der Gartengestaltung großer Beliebtheit. Und auch die Auswahl an Steinplatten, Fliesen und Belägen für Terrassenböden  ist schier grenzenlos.  Kalkstein, Kristallmarmor, Granit oder Schiefer sind beliebte Natursteinarten, die dem eigenen Garten eine individuelle Note verleihen – und es in ein grünes Paradies verwandeln können.  Dazu passende Geländer oder Zäune sind mittlerweile in jeder erdenklichen Form, Art und Farbe verfügbar. Sie schaffen nicht nur Sicherheit, sondern auch Privatsphäre im eigenen Paradies. Und wer den eigenen Garten auch nachts stimmungsvoll anpassen will, sollte an das passende Beleuchtungskonzept denken. Dadurch kann etwa ein prächtiger Baum ebenso in Szene gesetzt werden wie Wege und Umrandungen.

Der Garten-Bonus

Zum Schluss noch ein Hinweis für alle Planer: Seit 2018  kann ein Steuerabzug von 36% der Kosten für die Instandsetzung der eigenen Grünlage (Gärten, Terrassen und Balkone) bis maximal 5000 Euro je Wohneinheit beansprucht werden. Genauere Informationen dazu holen Sie sich am besten auf der Internetseite des Landes, bei der Verbraucherzentrale oder beim Gartenexperten Ihres Vertrauens.