Exterior Design - 8. Oktober 2018
Damit es keinen Dachschaden gibt, …

… sind  professionelle Wartung und Pflege unumgänglich. Hier einige Tipps, wie Sie Ihr Eigenheim von oben her winterfit und  auf jeden Fall für lange Zeit allwettertauglich machen.

Wind, Schnee, Regen, Sonne – nein, so ein Hausdach hat kein leichtes Leben. Doch um – ganz unabhängig von Bauart und Material – dessen Lebenszeit zu verlängern und ein teure Neu-Überdachung zu vermeiden, lässt sich mit einer prophylaktischen Wartung viel erreichen.

Vor allem jetzt im Herbst für Probleme sorgen kann das abfallende Blattwerk. Sind die Dachrinnen oder anderen Ableitungen verlegt, dann sucht sich Regenwasser bzw. nach dem Winter das Schmelzwasser seinen Weg … ins Dach – und das mit fatalen Folgen! Denn bereits ein kleiner Defekt an der Dachhaut kann dafür sorgen, dass Schimmel oder Hausschwamm entstehen.

Nicht zu vergessen die optischen Nebenwirkungen. Zwar fügen die meisten Ablagerungen dem Dach keinen physikalischen Schaden zu, dennoch macht sich ein Befall durch Algen und Moos optisch nicht besonders gut.

Lassen Sie nur echte Profis an Ihr Dach!
Versierte und erfahrene Heimwerker können zwar einiges selbst machen. Aber eines sollte auf jeden Fall vermieden werden: der famose Hochdruckreiniger, wie auf manchen Internetseiten geraten wird. Mit einem intensiven Wasserstrahl lassen sich zwar Pflastersteine und Fenster leicht reinigen. Auf den Einsatz während der Dachreinigung sollte jedoch unbedingt verzichtet werden! Allein die Dacheindeckung kann durch den hohen Druck des Reinigers nachhaltig beschädigt werden.  Ebenso sollte auf chemische Reiniger verzichtet werden. Viele Produkte greifen nämlich die empfindliche Oberfläche der Dachziegel an. Im schlimmsten Fall verliert das Dach dadurch seine wasserabweisende Eigenschaft. Und dann ist ein „Dachschaden“ nicht mehr nur eine Redensart.

Stattdessen gilt als oberstes Gebot: Während bei geringer Verschmutzung (z.B. Blattwerk) mit einem Besen schon einiges erreicht werden kann, muss bei hartnäckigeren Verunreinigungen ein Dachprofi die entsprechende Dachreinigung durchführen. Nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen. Denn auf ein Dach steigen sollte man nur mit einer fachgerechten Sicherung. Insofern ist es als Hausbesitzer durchaus überlegenswert, einen Dachwartungsvertrag mit einem professionellen Betrieb einzugehen. Ähnlich wie der Kaminkehrer kommt in periodischen Abständen ein Profi zum Check-up. Sind Dacheindeckungen gelockert oder defekt?  Gibt es verstopfte Regenrinnen?  Liegen Gegenstände auf dem Dach?  Wie ist es um die Dämmung bestellt? Das sind dann die Fragen, die bei einer einfachen Inspektion beantwortet werden können. Und allein damit lässt sich schon jetzt sehr viel Geld für die Zukunft sparen.