Interior Design - 22. März 2020
Coole Vorbereitung auf die Sommerhitze

Die kalte Jahreszeit ist bald Geschichte, draußen blühen die ersten Pflanzen und ein Hauch Wärme lässt die Vorfreude auf den Sommer wachsen – trotz Coronavirus. Umso schöner ist es, wenn es selbst in  den heißesten Monaten einen Zufluchtsort mit perfektem Raumklima zum Wohlfühlen gibt: im Eigenheim ebenso wie im Hotel, in Geschäften oder in der Gastronomie.

So schön die sommerlichen Temperaturen auch sein können, so erleichternd ist es, von der Hitze in einen (nicht zu stark) klimatisierten Raum zu kommen.

Behaglich fühlen sich die meisten Menschen bei Raumtemperatur um die 25 Grad Celsius. Die Außen- und Innentemperatur sollten sich dabei allerhöchstens um sechs Grad unterscheiden. Noch besser sind nicht mehr   als zwei bis drei Grad Unterschied. Sonst droht eine Erkältung.

Mitarbeiter-Effizienz bei guter Temperatur

Umweltfreundlich und effizient soll sie sein, die perfekte Klimaanlage, die diese Wohlfühltemperatur herstellen soll: Ob im Büro, zu Hause, in der Eisdiele oder im Hotel. Eine entsprechende Beratung im einschlägigen Fachhandel ist  in jedem Fall angebracht, denn nicht jedes Kühlgerät passt zu jedem Gebäude. Je nach Lage, Bauweise und Fenstergröße können sich Räume stark aufheizen und beeinträchtigen in Unternehmen die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter durch Schlappheit und Konzentrationsschwächen.

In Geschäftslokalen sorgt eine gut eingestellte Klimaanlage dafür, dass sich die Kunden wohlfühlen und auf diese Weise länger bleiben. Dasselbe gilt für Restaurants und Bars:  Wohlfühltemperatur sorgt meist für längeres Verweilen.

Richtige Auswahl  für gutes Klima

Die Differenzierung geht aber noch weiter, denn das perfekte Raumklima ist nicht nur die Regulierung von Temperaturen. Es umfasst genauso die Luftfeuchtigkeit, oder auch den Luftdruck, wobei sich dieser nur unter besonderen Bedingungen durch eine technische Vorrichtung beeinflussen lässt.

Eine Auswahl für die richtige Anlage zu treffen, ist also alles andere als einfach. Mögliche Kühlsysteme reichen  vom einfachen Ventilator bis hin zu komplexen Anlagen,  von Einzelgeräten für einen Raum über Splitanlagen mit getrenntem Außen- und Innenbereich bis hin zu Wärmepumpen, die auch fürs Kühlen genutzt werden können.

Offenkundig macht es wenig Sinn, ein Gerät mit zu wenig Kälteleistung einzusetzen. Dieses würde nicht nur unzureichend kühlen, sondern auch ständig mit höchster Leistung arbeiten, was oft eine entsprechende Geräuschentwicklung und nicht ideale Energieeffizienz bedeuten kann. Andererseits möchte man nicht unnötig viel Geld für ein Gerät mit womöglich sogar zu hoher Kälteleistung ausgeben. Hier stellt sich  die Frage, ob auch eine Überdimensionierung energetisch ungünstig ist. Dies hängt  stark davon ab, auf welche Weise die Kälteleistung des Geräts an den momentanen Bedarf angepasst werden kann.

Wärmepumpen dienen auch der Kühlung

Eine relativ neue Art der Kühlung sind Wärmepumpen. Im  Prinzip können diese ebenso als Kühl-Klimaanlagen genutzt werden. Drei Aufgaben kann eine Wärmepumpe auf ökonomische und umweltfreundliche Art meistern: die klassische Beheizung, die Raumkühlung als Alternative zur Klimaanlage und die Erwärmung des Trinkwassers. Dafür müssen sie technisch so eingerichtet sein, dass die Wärmetauschfunktion umkehrbar ist. Im Heizfall wird der Sole oder der Außenluft Wärme entzogen und dem Heizungswasser zugeführt.

Im Kühlfall funktioniert es genau umgekehrt, der Wärmefluss der Wärmepumpe wird umgedreht. Dadurch wird der Wärmeerzeuger quasi zum Kühlschrank. Verdampfer, Verdichter, Verflüssiger und Expansionsventil kommen beim Prozess des Kühlens an anderen Stellen im Kreislauf zum Einsatz als bei der Wärmeerzeugung. Der Vorteil der Wärmepumpe besteht darin, dass in den zu kühlenden Räumen keine weiteren Installationen notwendig sind und sich die Geräuschemissionen auf die  Wärmepumpe beschränken, die in der Regel an einem Ort installiert ist, der weit von den Wohn- oder Büroräumen entfernt ist.

Gutes Raumklima für gute Gesundheit

Doch auch die diversen anderen Kühlsysteme haben allerlei Vorteile – unter anderem die einfache Handhabung und der meist platzsparende Einbau. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Klimaanlage nicht zu lästiger und ungesunder Zugluft führt.

Wer eine gute Klimaanlage für den Sommer sucht, sollte in jedem Fall auch bei der Beratung kühlen Kopf bewahren. Denn Klimaanlagen können – falsch installiert und beispielsweise zu intensiv eingesetzt  – sogar schädlich für die Gesundheit sein. Richtig angewandt sorgen sie aber für ein riesiges Plus beim Wohlfühlfaktor und beste Voraussetzungen für eine gute Gesundheit.